Ein Top wie zwei schweizer Berge

Immer noch unter der Wirkung der Farbaktion von Dawanda  „MaiLove“, habe ich gestern ein neues Weiß-Rot-Produkt kreiert: die zwei schweizer Berge. Es war für mich sehr logisch, auf die schweizer Flagge zu kommen. Die Umkehrung der Farben ergäbe dann das Rote Kreuz, aber ich wollte keine Krankenschwesterunterwäsche häkeln.

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Die Schnürung in der Mitte kann frau übrigens entfernen, wenn sie es nicht so zugeschnürt mag.

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So sieht das Top eleganter aus, finde ich. Die Kreuze habe ich zusätzlich aus weißer Baumwolle gehäkelt und aufgenäht. Es wäre zu kompliziert das Muster auf diese Form auszurechnen. Eigentlich könnte man dafür Stoff oder Bändchen benutzen, das hätte die Arbeit sehr erleichtert.

Jetzt bin ich wirklich gespannt, was ihr darüber denkt. Ich würde dieses Top Frauen mit viel Sinn für Humor zutrauen. Oder einer schweizer Frauenmannschaft. Beach-Volleyball kann ich mir gut darin vorstellen.

Würde eine Lokalpatriotin meine Doppelflagge auch tragen? Keine Ahnung.

Für alle, die auf der Suche nach brauchbaren Bikinitop-Anleitungen (ohne schweizer Akzent) sind, kann ich die von Teresa auf Youtube empfehlen (auf Englisch, mit Anweisungen in Textform in der Beschreibung). Ich experimentiere seit einem halben Jahr mit allen möglichen Körbchen-Formen und Häkelmustern und habe für mich festgestellt, dass das Häkeln im Dreieck vom Zentrum aus ein sehr schön geformtes Cup ergibt.

Eure Bennelle

Ein Teppich mit Herz

Ja, das Leben weiß es immer besser. Ich dachte, mein Maiteppich wird groß, bunt und gepunktet werden. Aber gestern habe ich spontan auf die Dawanda-Farbaktion reagiert und auf die Schnelle, innerhalb von einem Tag, diesen MaiLove-Teppich gehäkelt.

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Er ist 114 cm groß geworden und hat schon seinen Platz in meinem DaWanda-Shop eingenommen.

Die Farbaktion für Mai heißt MaiLove und beansprucht die Farben weiß und rot. Ich habe mich strikt an die Regeln gehalten und keine weitere Farbe verwendet.

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Es war schon lustig, die Garne mit unterschiedlicher Beschaffenheit miteinander zu verbinden. Ich habe Schurwolle neben Kuschelgarn verhäkelt, Polyester neben Baumwolle. Meine Hände empfanden die Berührung dieser Fäden als schmeichelhafte Massage.

 

 

 

Überwurf oder Teppich?

… das ist die Frage.

Wer meinen Teppich-Blog (dieteppichmacherin.wordpress.com) verfolgt, weiß von meinem Maiteppich (in Progress). Für alle anderen: ich habe eine runde Decke aus Filzwolle gehäkelt, die momentan stolze 2m im Diameter misst.

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Ich werde vielleicht noch 10 cm zulegen und wollte die Decke verfilzen, damit sie zum Teppich wird (wie alle meine Filzteppiche). Doch dann wird sie natürlich schrumpfen und höchstens 150 cm erreichen. Höchstens. Ich habe den Vorteppich gestern über unseren großen Sessel geworfen und wenn ich die Wohnungstür aufmache, fällt die Decke sofort auf: wunderbar bunt und strahlend.

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Nun frage ich mich, ob ich die Decke so lassen oder sie zu einem Teppich verfilzen soll. Die Entscheidung fällt mir schwer.

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Was meint ihr dazu?

 

 

Eine Mütze zum Geburtstag

Mein kleiner Spatz hat morgen Geburtstag. Er wird stolze 2 Jahre alt. Ich habe für ihn eine Sommermütze (Hut) gehäkelt. Heute durfte er sie anprobieren.

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Die Mütze ist aus blauem Baumwollgarn gehäkelt. Als Ausschmückung habe ich dunkelblaues Bändchengarn benutzt.

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Eine kleine Schleife vom Bändchengarn dient als Aufhängung.

Die zwei blauen Knöpfe machen das Gesicht frei. Man kann die Mütze auch nur so tragen.

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Besonders stolz bin ich eigentlich auf die sauberen Runden. Von der Innenseite sieht die „Naht“ so aus:

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Von außen ist nichts zu erkennen:

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Bei meinem letzten Hut sah die Naht ganz anders aus.

Die Lasche habe ich als Sonnenschutz gedacht. Sie ist leider nicht so fest, wie ich sie haben wollte. Dafür braucht man entweder feste Maschen, oder eine harte Unterlage. Ich habe sie mit halben Stäbchen gehäkelt. Vorsorglich machte ich darin Knopflöcher, damit ich sie umkrempeln kann.

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Mein Süßer freut sich auf die Mütze, sie ist weich und er kann sie kneten und ziehen.

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Die Baumwolle kann ich bei 40 Grad waschen, also hoffe ich alle zukünftigen Flecken auswaschen zu können.

Nun bin ich auf den Geschmack gekommen. Bald folgen noch mehr Hüte 🙂

Eure Bennelle

 

 

 

 

 

 

Meerjungfrauen aufgepasst

Ich kann nicht aufhören, mit Tops zu experimentieren. Mit einem Faden und einer Häkelnadel hat man die absolute Freiheit Formen und Mustern zu bauen, in welche Richtung auch immer. Genau aus diesem Grund habe ich angefangen zu Häkeln und das Stricken total vernachlässigt.

Schon lange wollte ich ein Meerjungfrauentop erschaffen. Vorgestern fielen mir zwei Garne in der Ecke auf, die ich unter der Farbe „Blau“ sortiert hatte: ein Flausch(effekt)garn und ein Microfasergarn mit Seidenglanz.  Aus dem Flauschgarn häkelte ich zwei Kreise, aus denen die Körbchen bestehen sollten. Mit dem festen und glanzvollen Dunkelblau habe ich dem Flausch einen Rahmen gesetzt.

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Dann pinnte ich die Körbchen auf meine Nähpuppe und rechnete die Abstände zwischen ihnen aus (passend für Gr. 36).  Die Schnur in der Mitte habe ich einfach aus Luftmaschen gemacht, sie ist fest mit dem Bikini-Top verhäkelt.

Das Bündchen unter der Brust habe ich in Wellen (Muscheln) gestaltet, damit sie auch an das Meer erinnern.

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Das Bustier ist sehr dehnbar und flauschig und die Schnüre fühlen sich total glatt und kühl an. Das Top passt sich jeder Körperform an und ich kann mir vorstellen, dass mindestens 3 Größen damit abgedeckt werden, sogar Cup C. Jemand mit Cup A kann visuell die Brustpartie ein bisschen üppiger aussehen lassen, da der Flausch diesen „Vegrößerungseffekt“ hervorruft.

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Auf eure Kommentare würde ich mich freuen!

Eure Bennelle

 

 

 

 

1001 Nacht

Schwarz wie die Nacht und leuchtend wie der Mond ist mein neues Bustier. Ich habe es heute Vormittag fertiggestellt und freue mich sehr wie schön es geworden ist.

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Ich habe die Körbchen zuerst kleiner gehäkelt, um Platz für die Umrandung zu lassen. Dann habe ich mir überlegt, wie sie genau aussehen soll. Die großen Wellen, für die ich mich entschieden hatte, haben dann dieses Treppenmuster ergeben. Ganz zufällig, natürlich.

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Da das Garn diese Metalleinsätze hat, wollte ich keine Spitzen, sondern eine klarere Linie erreichen.

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Zum ersten mal habe ich die Träger als natürliche Verlängerung des Körbchens gehäkelt und das Ergebnis lässt sich zeigen.

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Schwarz wie die Nacht. Und dann dachte ich an die wunderschöne Frau, die bezaubernd aussieht und 1001 Nächte hintereinander den Schach mit ihren Märchen verzaubert.

Das Garn war ein Zufallsfund und es sind kleine Reste geblieben. Das Top wird so nie wieder erscheinen.

 

 

Shakespeare Kragen

Ich kann nicht aufhören mit dem Bändchengarn zu experimentieren. Für den Zweiten Frühling hatte ich eine Reihe von Rüschenketten hergestellt, aber ich wollte mehr Varianten auskosten und gestern hatte ich wieder Lust darauf.

Entstanden sind drei Halsketten, für die ich nach der richtigen Bezeichnung erst suchen musste. Letzendlich habe ich mich auf „Shakespeare Kragen“ festgelegt. Grammatisch richtig wäre es, den Kragen an Shakespeare zu binden, aber die Suchmaschinen diktieren heutzutage unser Sprachverhalten und verunstalten unser Sprachgeschmack . ich hätte trotzdem eure Meinung zu dieser Bezeichnung: schaut euch die Bilder näher an und sagt mir, ob der Name zu den Häkelteilen auch richtig passt:

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Die Kragen bindet man hinten zusammen und sie können gelockert als Collier um den Hals getragen werden. Das sieht dann so aus:

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Eine Idee tiefer und die Halsbänder werden zu Ketten:

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Mann kann die Rüschen auch als aufpeppendes Detail für ein schönes Bustier verwenden:

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Der Unterschied zu meinen einreihigen Ketten ist der Hintergrund und einiges mehr.

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Das beste bei dieser Häkeltechnik ist, dass ich hier keinen einzigen Schnitt habe: alles ist in einem Stück gehäkelt.

Die Teile wandern jetzt in die Galerie „Schmuck“ .

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Golden Tops

Es ist mir eine Freude euch meine goldigen Neckholder-Tops vorzustellen. Es war ein Märchen, mit diesen neuen Garnen zu arbeiten, ein sinnliches Gefühl, wenn die Fäden meine Hände und Finger berührten! Die Mischung aus Baumwolle, Viskose und Polyamid macht es. Und der Hauch Mohair verleiht einen leichten Flauscheffekt.  Zum Häkeln ideal geeignet, zum Tragen: ein Genuss.

Beim ersten Top sind die Körbchen fest und kühl (Garn „Marina“ von Lana Grossa, formstabil und glänzend) und die goldfarbene Spitze umrandet den Körper in einer weichen Umarmung.

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Beim zweiten Top handelt es sich um das Garn“ Chiara“ von Lana Grossa: 70% Baumwolle, 20% Mohair und 10% Polyamid. Wunderbar gleitend beim Häkeln und sehr angenehm auf der Haut. Hier habe ich zum ersten Mal meine neue Borde an den Körbchen ausprobiert. Sie ist fast unsichtbar, aber hat einen leichten Zig-Zag-Effekt und erschwert die Körbchen nicht.

Alle meine Tops (die hippigen habt ihr vielleicht verpasst!) befinden sich in „Galerie Tops“ und die meisten auf meinem Etsy- und Dawanda-Shop.

Schale mit Deckel aus alten Socken

Kennt ihr das auch? Nach jedem Waschgang muss ich eine Suche nach der zweiten Socke starten. Manchmal sammle ich diese Einzelsocken wochenlang, bis die zweite und passende auftaucht. Manchmal finden die Socken nie wieder zusammen. Andere bekommen Löcher. Ich habe einen ganzen Haufen von abgetragenen und alleingelassenen Socken gehabt und konnte den Anblick nicht mehr ertragen. Dann erinnerte ich mich daran, dass ich auf Youtube gesehen hatte, wie man Sockengarn erstellt. Ich machte mich gleich an die Arbeit, gewappnet mit einer Schere und mit viel Entdeckungsfreude.

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Die Socken kann man fast restlos verwerten. Ich habe sie ab dem geöffneten Rand in 2cm-Streifen geschnitten. Die abstehende Ferse und die Spitze habe ich entfernt.

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Es entstehen solche Kreise (kann man eigentlich als Haargummi benutzen!). Ich dehne sie zusätzlich und dann verbinde ich sie miteinander. Und das geht so:

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Dann dehne ich das neue Kettenglied.

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Es entsteht ein seilartiges Garn.

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An dieser Stelle kann man aufhören und das Seil als Taschenhenkel oder als Gürtel oder sogar als ausgefallene Kette verwenden.

Mein Sohn hat sich lange mit den einzelnen Gummis beschäftigt und sich hübsch gemacht.

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Er hat auch neugierig zugeschaut, wie ich antik gewordene Babystrampler zerschnitten habe.

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Oder diese witzige Strumpfhose mit der Aufschrift: „Achtung, der Chef kommt!“ 🙂

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Nachdem der ganze Berg durchgearbeitet wurde und zwei Strumpfhosen und zwei Strampler vernichtet wurden, sah mein Garnball so aus.

Das Häkeln erwies sich als nicht leicht. Man braucht dazu Hacken Nr.  12 oder 15. Ich habe einen kleinen runden Boden gestaltet, indem ich das Garn so wie es ist, also doppelfädig, verarbeitet habe. Ein Kraftakt, denn es war zu dick und knotrig und es ging nur schwer voran. Dann überlegte ich mir etwas anderes.

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Man kann doch nur mit dem einen Strang arbeiten und den anderen raushängen lassen. Das ist der Trick bei einigen neuen modischen Garnen, die doppelfädig gestaltet sind.

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Zu diesem Zweck schiebt man die Häkelnadel zwischen die beiden Strängen und spannt mit den Fingern die Lasche.

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Ich habe immer in die hintere Wand der festen Maschen gehäkelt, damit ich weniger Widerstand zu überwinden habe.

So entstand ein ordentlicher Pott mit lustigen Loops rundherum.

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Mit dem Restgarn entschied ich mich einen Deckel zu machen. Durch ein Wunder passte er ganz genau auf dem Pott.

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Mein Sohn ließ es sich nicht nehmen, als erster damit zu spielen. Er hatten die Schale schon mehrmals als Mütze auf dem Kopf gehabt, bevor sie fertig wurde.

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So sieht der Boden aus.

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Die Schale ist sehr putzig geworden.

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Ich muss mir überlegen, wie ich sie funktional einsetze: z.B. als Bonbonschale… oder sie bleibt als Deko auf dem Regal.

Was denkt ihr dazu?

Viel Spaß beim Nachmachen! Und lasst mich wissen, wenn ihr was eigenes aus Socken gezaubert habt.