Unisex Poncho

Bei diesem Projekt konnte ich mich so richtig austoben. Ich wollte schon immer einen Poncho häkeln, der mir keine Grenzen setzt und am besten Frauen wie Männern gleichzeitig gut stehen würde.

Ausgehend von zwei farbenfrohen Granny Squares habe ich den Poncho mithilfe mehrerer dekorativer Elemente zu einem Kleidungsstück verbunden. Dabei konnte ich auch eine sehr interessante superweiche Wolle mit Farbverlauf benutzen.

Ich mache mir normalerweise keinen Plan, sondern gehe von der Stimmung oder von der Wolle aus, die meine Aufmerksamkeit auf sich zieht oder die ich frisch erworben habe.

Besonders stolz bin ich auf das Reliefmuster, das ich neulich kreiert habe. Es besteht aus Stäbchen und Krebsmaschen:

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Und so sieht der Poncho auf einem Mann aus, der gerade Salsa vor meinem Atelier tanzt!

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Es ist gerade dir richtige Zeit für Ponchos und ich habe noch einige Überraschungen parat! Seid gespannt und bleibt gut gelaunt und wahnsinnig kreativ!

Eure Bennelle

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Der Eisprinzessinponcho

Der nächste warme Poncho ist fertig, entstanden aus einem Dreiecktuch und drei Granny Squares.

Was mich bei diesem Projekt gereizt hat, ist die Textur der Quadrate. Ich habe für sie absichtlich anders strukturierte Garne benutzt. Das erzeugt eine angenehme Spannung zwischen dem zentralen dreiteiligen Streifen und dem Rest des Ponchos.

Weiß kann man ja mit allen Farben kombinieren. In diesem Fall habe ich mich für Blau entschieden.

Hier ist nun das Ergebnis:

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Ich hoffe, ihr habt euch dadurch inspirieren lassen und verbleibe mit schönen Grüßen aus dem nebligen Berlin

eure Bennelle

Poncho a la Lama

Ein Poncho der ganz besonderen Art ist entstanden, als ich zwei Produkte aus Lamawolle verbunden hatte.

Wolle geht, wie ihr alle wisst, ein, wenn sie heiß gewaschen wird. So ist es wohl auch mit dem Lamaponcho geschehen, bevor er in meine Hände geraten ist. Er sah wie ein Rock für ein Mädchen aus – so eng war die Halsöffnung gewesen. Ich habe sie erweitert und mit einem Schal aus Lamawolle ausstraffiert. Da ich die Nähmaschine immer noch scheue, habe ich als Verbinder eine wunderbar weiche Merinowolle benutzt und einen straffenden Rand um den Hals gehäkelt.

Das ist das Ergebnis: ein Poncho a la Lama 🙂

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Wie findet ihr den Poncho?

Kommentare sind willkommen 🙂

Eure Bennelle

 

 

Transformation und Upcycling

Ich habe seit etwa 2 Jahren Second-Hand-Strick und gehäkelte Dreiecktücher gesammelt, um sie zu etwas Schönerem zu verarbeiten.

Lange Zeit lagen diese Schätze verdeckt und versteckt in Kartons und Tüten. In meinem kleinem Atelier habe ich einige dieser Verstecke gelüftet und möchte nun so viel wie möglich Material veredeln und zu tragbaren Designer-Kleidungsstücken aufwerten.

Mein neuestes Upcycling-Produkt ist ein Poncho. Es ist aus einem Dreiecktuch aus reiner Wolle entstanden. Ich musste es zuerst von den verfilzten und halb abgeschnittenen Fransen befreiten, was etwa 2 Stunden gedauert hat. Dann überlegte ich mir, ob ich das gute Stück zerschneide und nach dem Patchworkprinzip mit einem anderen Kleidungsstück kombiniere oder so lasse, wie es ist. Ich legte und faltete es in verschiedenen Formen, wie ein Origami. Zum Schluss entschied ich mich für eine sehr simple Lösung: ich häkle einen Mittelstreifen, der das Dreieck zu einem Poncho verbindet.

Hier sieht ihr das Ergebnis:

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Der Poncho hat eine Einheitsgröße und passt jeder Frau. Für den mittleren Streifen habe ich eine Mischung aus naturfarbenen feinen Garnen mehrfädig genommen und das Dreiercluster des Grundmusters wiederaufgenommen. Den Rand habe ich in einem interessantem Wellenmuster gestaltet. Er dient auch als Verbindung zwischen dem alten Tuch und der neuen „Zugabe“.

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Dei ganze Verwandlung hat mich 2-3 Tage konzentrierter Arbeit gekostet. Hätte ich auch den Rest selbst häkeln müssen, würde die Arbeitszeit ungefähr eine Woche dauern.

Das ist nur der Anfang – manche Projekte fordert eben ihre Zeit.

Habt ihr auch etwas ähnliches schon versucht oder angestellt? Erzählt mir davon!

Eure Bennelle

Schal-Metamorphose, Teil 1

Endlich habe ich Zeit für ausgefallene Projekte, ganz ohne Druck und aus Spaß zum Experiment.

Gestern habe ich ein Projekt angefangen, das lange in meinem Kopf herumschwirrt: aus Schals neue Kleidungsstücke zu gestalten, indem Stick- und Häkelteile, -elemente und -motive die prägenden Details ausmachen.

Mit oder ohne Zeichnung.In diesem Fall ohne.

Work in Progress: zuerst den Schal durch die Mitte schneiden. Sie sollen die Hauptstruktur eines Ponchos hergeben.

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Dann die Rückenmitte durch einen texturierten Streifen strecken und mit beiden Teilen verbinden. Ich habe die Maschen gleich auf dem Schal angeschlagen.

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Die durchgeschnittenen Enden müssen einen sauberen Abschluss bekommen, deshalb benutze ich dünne Stricknadeln und masche jede einzelne Masche ein und ab.

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Durch passende Wolle (Dicke und Farbe) kann man bei der Fortsetzung des Rückenteils interessante Effekte erzielen.

Ich habe beide Rückenteile um je ca. 10 cm verlängert. Wie das aussieht und wie das Kleidungsstück weiter Form annimmt, erfahrt ihr bald.

Fortsetzung folgt 🙂

Eure Bennelle

 

 

 

Blauer Poncho aus Granny Squares

Pünktlich zum Herbst wurde mein Poncho aus verschiedenen Blautönen fertig.

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Im Grunde genommen besteht er aus Granny Squares, also Quadraten, die aus dem Zentrum heraus gehäkelt sind.  Diesmal habe ich mich entschieden, sie luftig zu verbinden. Die Dreierkluster sehen im Farbwechsel sehr interessant aus, deshalb habe ich bei der Umrandung hell- und dunkelblau aneinander gereiht. Für den Abschluss um den Hals habe ich eine neue Technik ausprobiert, die einen sehr interessanten, verdrehten Rand produziert.

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Das Poncho hat ziemlich viel Wolle geschluckt. Ich habe 6 verschiedene Garne verarbeitet, doch es überwiegt die Mischung aus Acryl und Wolle.

„Die Eisprinzessin“, wie ich diese Arbeit nenne, passt besonders gut zu Jeans und wird in den nächsten Tagen in meine Online-Shops wandern.

Ich freue mich sehr auf die kommenden Monate, denn das Häkeln ist in nebligen und kalten Tagen umso kuscheliger und angenehmer.

Herzlich herbstlich,

eure Bennelle