Shakespeare Kragen

Ich kann nicht aufhören mit dem Bändchengarn zu experimentieren. Für den Zweiten Frühling hatte ich eine Reihe von Rüschenketten hergestellt, aber ich wollte mehr Varianten auskosten und gestern hatte ich wieder Lust darauf.

Entstanden sind drei Halsketten, für die ich nach der richtigen Bezeichnung erst suchen musste. Letzendlich habe ich mich auf „Shakespeare Kragen“ festgelegt. Grammatisch richtig wäre es, den Kragen an Shakespeare zu binden, aber die Suchmaschinen diktieren heutzutage unser Sprachverhalten und verunstalten unser Sprachgeschmack . ich hätte trotzdem eure Meinung zu dieser Bezeichnung: schaut euch die Bilder näher an und sagt mir, ob der Name zu den Häkelteilen auch richtig passt:

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Die Kragen bindet man hinten zusammen und sie können gelockert als Collier um den Hals getragen werden. Das sieht dann so aus:

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Eine Idee tiefer und die Halsbänder werden zu Ketten:

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Mann kann die Rüschen auch als aufpeppendes Detail für ein schönes Bustier verwenden:

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Der Unterschied zu meinen einreihigen Ketten ist der Hintergrund und einiges mehr.

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Das beste bei dieser Häkeltechnik ist, dass ich hier keinen einzigen Schnitt habe: alles ist in einem Stück gehäkelt.

Die Teile wandern jetzt in die Galerie „Schmuck“ .

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Golden Tops

Es ist mir eine Freude euch meine goldigen Neckholder-Tops vorzustellen. Es war ein Märchen, mit diesen neuen Garnen zu arbeiten, ein sinnliches Gefühl, wenn die Fäden meine Hände und Finger berührten! Die Mischung aus Baumwolle, Viskose und Polyamid macht es. Und der Hauch Mohair verleiht einen leichten Flauscheffekt.  Zum Häkeln ideal geeignet, zum Tragen: ein Genuss.

Beim ersten Top sind die Körbchen fest und kühl (Garn „Marina“ von Lana Grossa, formstabil und glänzend) und die goldfarbene Spitze umrandet den Körper in einer weichen Umarmung.

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Beim zweiten Top handelt es sich um das Garn“ Chiara“ von Lana Grossa: 70% Baumwolle, 20% Mohair und 10% Polyamid. Wunderbar gleitend beim Häkeln und sehr angenehm auf der Haut. Hier habe ich zum ersten Mal meine neue Borde an den Körbchen ausprobiert. Sie ist fast unsichtbar, aber hat einen leichten Zig-Zag-Effekt und erschwert die Körbchen nicht.

Alle meine Tops (die hippigen habt ihr vielleicht verpasst!) befinden sich in „Galerie Tops“ und die meisten auf meinem Etsy- und Dawanda-Shop.

An alle Kreative – aktuelle Ausschreibung!

Achtung, Ausschreibung!

Die Künstlerin Silke Bosbach hat eine Herausfoderung für Selbstgestalter gestartet.

Alle Kreative können sich bis zum 29. Mai für die Teilnahme an dem 3. Textilen Outdoor Award „My Bird“ bewerben. Es geht darum einen Stoffvogel(rohling), der zur Verfügung gestellt wird, so fantasievoll wie möglich zu bekleiden. Es winken tolle Preise und öffentliche Ehren. Die 10 Siegervögel werden dem Kinderhospizen e.V. übergeben, der die Birdies krebskranken Kindern überreicht.

Alle Informationen sind hier nachzulesen: http://faser-um-faser.de/mybird/ausschreibung/

Im Jahr 2012  trug die Ausschreibung den Titel “Faser um Faser :: Textiler Kunstwanderweg”. Die Teilnehmer sollten ein textiles Kunstobjekt für den Outdoorbereich stricken, häkeln, weben, nähen oder filzen. Die 20 ausgewählten Werke können ab Juni 2013 für 4 Monate in der freien Natur bewundert werden.

Vom 02. Juni bis 11. Oktober 2013 wird in der Gemeinde Much, und damit in der Geschichte Deutschland erstmals, ein TEXTILER KUNSTWANDERWEG realisiert. Silke Bosbach wird auf dem 6 km langen Mucher Familienwanderweg die Freiluftgalerie der besonderen Art mit 21 Outdoor-Kunstobjekten unterschiedlicher Gestalter präsentieren.

Es werden insgesamt vier Führungen über den TEXTILEN KUNSTWANDERWEG mit Silke Bosbach für alle interessierten Personen angeboten:

Dauer:  ca. 2 Stunden

Start/Ziel: Parkplatz Hotel FIT

Wanderführerin: Silke Bosbach (freischaffende Textildesignerin)

Unkosten:  keine (bei Absage EUR 5,- pro Person)

Anmeldung:

Eine Teilnahme an den Führungen ist nur mit vorheriger schriftlicher Anmeldung möglich. Diese sollte bis 3 Tage vor der Veranstaltung erfolgen über:  webmaster@silke-bosbach.de .

Termine:

1.) Samstag, 29. Juni 2013, 10.30 Uhr

2.) Samstag, 27. Juli 2013, 10.30 Uhr

3.) Samstag, 31. August 2013, 10.30 Uhr

4.) Samstag 28. September 2013, 10.30 Uhr 

Weitere Informationen zum TEXTILEN KUNSTWANDERWEG, seinen Gestaltern und Kooperationspartnern sind zu finden auf http://www.faser-um-faser.de

Ich mache bei der neuen Ausschreibung mit. Was gibt es besseres, als einen weißen Stoffvogel, dem man das Fliegen beibringt?

Tag der Handarbeit – macht ihr mit?

Von dem Tag der Handarbeit als Initiative an sich habe ich erst vor einigen Tagen aus der schweizer Perspektive erfahren. So konnte ich auch zum ersten Mal das Denkmal der Handarbeiterin bewundern:

Bronzeskulptur Strickerin

Die Idee von der Strickerin aus Bronze stammt von Adriana Meier-Pianegonda.  Im Sommer 2011 ist die Schweizer Wollfirma AHA-Mode nach Chur umgezogen. Vor dem neuen Laden fand die Skulptur den richtigen Platz.

Onza Denkmal für die Handarbeit mit Widmungstafel

Die Figur wurde auf den Namen Onza getauft. Onza heisst „Masche“ auf romanisch. Sie wurde am 26. – 28. August 2011 mit einem Fest eingeweiht. Sie verkörpert die Bedeutung der manuellen Tätigkeit, die das Überleben der Menschheit sicherte und heute zu wenig Anerkennung bekommt.

Durch einen Verteiler der DaWanda-Mütter bekam ich den Link zu den deutschen Organisatoren der diesjährigen Initiative der Handarbeit und teile den Aufruf gern mit, für die Tafel unter dem Motto „Mitmachen und Freude teilen“ Accessoires für Mädchen und Jungen, Männer und Frauen anzufertigen. Alle können sich beteiligen und etwas beisteuern, was sie aktuell gestrickt, genäht oder gehäkelt haben, vor allem aber Mützen oder Schals für Babys, Kinder und Erwachsene.

Wie, wo und wann erfahrt ihr hier: http://www.initiative-handarbeit.de/de/Aktuell/Tag-der-Handarbeit-2013.php

Ich weiß schon was ich verschenken werde und mache sehr gern mit.

Haarband basteln, mal so, mal so

Es ist endlich sonnig und warm und wenn man ein kleines Mädchen hat, möchte man es doch schön kleiden. Die beste Idee für das Bändigen der Haare beim Spiel und zum Ausgehen, ist ein Baumwollhaarband. Und die Blume dazu macht es noch hübscher.

Ich habe selber einige Haarbänder gemacht, doch habe keine Erfahrung mit den Maßen für Babys und Kinder.

Aus diesem Grund habe ich mich umgeschaut und für euch diese wunderbare Idee gefunden.

Baby headband 139

Das Band ist super leicht zu häkeln und ist auch ein schnell gebasteltes Geschenk. Die Anleitung fand ich bei http://crochetdreamz.blogspot.de/2011/07/baby-headband-with-flowers-free-crochet.html#.UXe9NbUVP1s

Das PDF-Tutorial könnt ihr hier herunterladen: https://www.box.com/s/aa355f0f665b615629b6

Wenn euch das Nähen eher nahe liegt, könnt ihr dieses Band hier basteln:

 

Gefunden habe ich den Schatz im Blog des Bastellino-Shops: http://www.pastellino-shop.de/Bildernaehkurs-Nr3-Haarband-fuer-kleine-und-grosse-Maedchen_idQQ16ZZbidQQ30

Die kostenlose Anleitung kann man hier herunterladen: http://www.pastellino-shop.de/media/pdf/nahkursnr.3.pdf

Wie wäre es mit einer Bastelidee aus alten T-Shirts?

Haarband selber machen

Die Anleitung mit vielen Fotos, die auch Kinder leicht nachvollziehen können, habe ich hier gefunden:

http://www.familienleben.ch/17-basteln/2860-bastelidee-recycling-haarband-selber-machen

Und bei längeren Haaren kann man sogar ein  Haarband aus den eigenen Haaren probieren.

Haarband

Die reich bebilderte Anleitung dazu gibt es bei Kupferzopf:

http://kupferzopf.com/flechtfrisuren/haarband.html

 

 

 

 

 

Schale mit Deckel aus alten Socken

Kennt ihr das auch? Nach jedem Waschgang muss ich eine Suche nach der zweiten Socke starten. Manchmal sammle ich diese Einzelsocken wochenlang, bis die zweite und passende auftaucht. Manchmal finden die Socken nie wieder zusammen. Andere bekommen Löcher. Ich habe einen ganzen Haufen von abgetragenen und alleingelassenen Socken gehabt und konnte den Anblick nicht mehr ertragen. Dann erinnerte ich mich daran, dass ich auf Youtube gesehen hatte, wie man Sockengarn erstellt. Ich machte mich gleich an die Arbeit, gewappnet mit einer Schere und mit viel Entdeckungsfreude.

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Die Socken kann man fast restlos verwerten. Ich habe sie ab dem geöffneten Rand in 2cm-Streifen geschnitten. Die abstehende Ferse und die Spitze habe ich entfernt.

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Es entstehen solche Kreise (kann man eigentlich als Haargummi benutzen!). Ich dehne sie zusätzlich und dann verbinde ich sie miteinander. Und das geht so:

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Dann dehne ich das neue Kettenglied.

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Es entsteht ein seilartiges Garn.

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An dieser Stelle kann man aufhören und das Seil als Taschenhenkel oder als Gürtel oder sogar als ausgefallene Kette verwenden.

Mein Sohn hat sich lange mit den einzelnen Gummis beschäftigt und sich hübsch gemacht.

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Er hat auch neugierig zugeschaut, wie ich antik gewordene Babystrampler zerschnitten habe.

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Oder diese witzige Strumpfhose mit der Aufschrift: „Achtung, der Chef kommt!“ 🙂

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Nachdem der ganze Berg durchgearbeitet wurde und zwei Strumpfhosen und zwei Strampler vernichtet wurden, sah mein Garnball so aus.

Das Häkeln erwies sich als nicht leicht. Man braucht dazu Hacken Nr.  12 oder 15. Ich habe einen kleinen runden Boden gestaltet, indem ich das Garn so wie es ist, also doppelfädig, verarbeitet habe. Ein Kraftakt, denn es war zu dick und knotrig und es ging nur schwer voran. Dann überlegte ich mir etwas anderes.

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Man kann doch nur mit dem einen Strang arbeiten und den anderen raushängen lassen. Das ist der Trick bei einigen neuen modischen Garnen, die doppelfädig gestaltet sind.

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Zu diesem Zweck schiebt man die Häkelnadel zwischen die beiden Strängen und spannt mit den Fingern die Lasche.

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Ich habe immer in die hintere Wand der festen Maschen gehäkelt, damit ich weniger Widerstand zu überwinden habe.

So entstand ein ordentlicher Pott mit lustigen Loops rundherum.

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Mit dem Restgarn entschied ich mich einen Deckel zu machen. Durch ein Wunder passte er ganz genau auf dem Pott.

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Mein Sohn ließ es sich nicht nehmen, als erster damit zu spielen. Er hatten die Schale schon mehrmals als Mütze auf dem Kopf gehabt, bevor sie fertig wurde.

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So sieht der Boden aus.

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Die Schale ist sehr putzig geworden.

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Ich muss mir überlegen, wie ich sie funktional einsetze: z.B. als Bonbonschale… oder sie bleibt als Deko auf dem Regal.

Was denkt ihr dazu?

Viel Spaß beim Nachmachen! Und lasst mich wissen, wenn ihr was eigenes aus Socken gezaubert habt.

Die Mütze für die Katz

Katzen sind nicht so mein Ding und ich habe es immer komisch gefunden, wenn Tierliebhaber so sehr um ihre Lieblinge besorgt sind, dass sie sie auch noch kleiden müssen. Aber lustig ist er schon – der Kater mit der Mütze.

Das Foto habe ich auf der Homepage von Ana gefunden. Sie liebt ihren Kater abgöttisch und er schaut dementsprechend nicht nur zu, wenn sie häkelt, sondern macht eifrig mit. Ana hat ihre Homepage gerade gestartet und in ihrem Eröffnungsartikel bietet sie ein kostenloses Tutorial zu der Katzenmütze (auf Englisch) an.

Ana häkelt eigentlich Amigurumis, die so lebensecht sind, das man sich gleich in sie verliebt:

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Die Tiere kann man übrigens aus den Fahrzeugen herausnehmen. Eine sehr gut durchdachte und arrangierte Arbeit. Und die Farben finde ich auch leuchtet schön und wunderbar für Kinder.

Die Anleitungen zu den Amigurumis (darunter auch solche von Star Wars) sind auf der Homepage der jungen Künstlerin zu erwerben: http://mysteriouscats.com

Eden geöffnet

Der Garten Eden ist wieder auf.  Ich fand das Schild von Cafe „Eden“ so lustig, dass ich es unbedingt aufnehmen musste. Aber der Frühling selbst ist so einladend warm und es ist eine paradiesische Erfahrung endlich alles blühen zu sehen. Der Winter war zu lang.

Es grünt so grün das Grüne draußen, dass ich mich innerlich auf diese Farbe voll eingestellt habe. Im Wollgeschäft in der Nähe entdeckte ich ein weiches Baumwollmischgarn in Signalgrün und habe es sofort zu einem Top verarbeitet.

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Und ich konnte nicht gegen den Drang widerstehen, die Körbchen mit je einer Blume zu verschönern und sie mit einem blauen Knopf festzumachen. Es macht Spaß zu experimentieren!

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Und dann habe ich auch ein Rasta-Top gehäkelt, das viel Lust auf Leben und die Verbindung zur Natur signalisiert.

Grün ist auch mein Bandeau-Top aus Bändchengarn – es braucht wirklich keine Träger wegen der guten Passform.

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Die Körbchen des Bandeaus sind konzentrische Kreise mit Reliefstäbchen, die durch Luftmaschenketten miteinander verbunden sind.

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Bald kann man sich damit nach draußen wagen. Und man wird direkt im Paradies landen. Versprochen.

 

 

Einen Schnurrbart häkeln – für sie und ihn

Ist das Bild nicht toll? Manns-toll?

Wollt ihr auch so ein Teil besitzen, mit dem ihr vor dem Spiegel(rahmen) Grimassen schneiden könnt? Oder daraus ein Spielzeug für die Kinder basteln?

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Oder vielleicht auch selber auf einer Party oder beim Fasching glänzen? Ohne aufwendige Schminke und Kostüm… Ja, der echte Bart hat nun mal den entscheidenden Vorteil, dass man ihn immer wieder abrasieren kann. Und Frauen können sich diesen einfach so aufsetzen.

Zugegeben, dieses Projekt ist nichts für Anfänger, aber wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg.

Ich habe das kostenlose Tutorial (auf Englisch) entdeckt und teile es gern mit: http://easymakesmehappy.blogspot.de/2011/02/crochet-mustache-pattern.html.

Viel Spaß beim Nachhäkeln!

Neues Kleid für das Fahrrad

Der Frühling lässt grüssen. Endlich ist die Luft warm, die Sonne klar und energisierend, in der Luft spürt man die frische Brise des aufkeimenden grünen Lebens.  Zeit für ausgedehnte Spaziergänge, Sonnenbäder und Fahrradtouren.

Wie wäre es dann mit einem neuen Bezug für den Sattel? Ein kleines Pölsterchen und gleichzeitig ein farbiger Fleck, eine Marke der Originalität und der Einzigartigkeit. Die Idee habe ich heute in der Zeitschrift „Landlust“ entdeckt und habe mir dann prompt die Anleitung aus der Homepage heruntergeladen. Es ist eine PDF-Datei, die mann erst einmal speichern und später in Ruhe anschauen kann.

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Die Häkel-Anleitung zeigt euch wie ihr drei verschiedene Sattelbezüge anfertigen könnt und hat sogar ein Tutorium für ein Klingel-Kleid.

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Man kann auch weitergehen und das Fahrrad rundum verschönern. Aber das ist etwas für Fortgeschrittene.

Viel Spaß beim Radern und Nachhäkeln!

Eure Bennelle