Mein lila Hippo

Hippos verbreiten  ein beruhigendes Gefühl – langsame, mächtige Tiere, die Sicherheit und Ruhe vermitteln – so richtig schön zum Schmusen und Anlehnen (wenn sie aus Stoff oder Wolle sind). Das könnte der Grund für mein neues Kuscheltier gewesen sein, war es aber nicht.

Ich erinnere mich nur wie ich die Ohren gleich auf der Kopfspitze geformt habe (sie sind nicht angenäht)  und wie ich mit ihnen einen Hippo assoziierte. So habe ich Kopf, Rumpf, Arme und Beine gehäkelt und dem Hippo eine Art Kleidung verpasst.  Dann erst widmete ich mich dem Kopf zu und schaute mir tausende von Bildern von echten Hippos an, damit ich einigermaßen authentisch Augen, Nüstern und Maul hinbekomme. Hoffentlich sieht man das dem Ergebnis an. IMG_6676 IMG_6675 Das Riesenamigurumi ist nun 30 cm groß und breit, ein echtes Kuschelkissen.

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Beim selten guten natürlichen Licht heute habe ich einige meiner Amigurumis zusammengestellt.

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Der Hippo ist schon in meinem Dawanda-Shop eingestellt und wartet auf eine liebevolle neue Umgebung.

Einen gemütlichen und schönen zweiten Advent wünscht euch

eure Bennelle

SMS-Stulpen Mike Wazowski

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass viele Erwachsene kaum über die Produktionen von Pixar und Disney im Bilde sind, die in den letzten 10-20 Jahren erschienen sind. Durch meine Kinder musste ich mich ständig mit dem Thema beschäftigen und wurde in allen Details der Helden und deren Charakteristika eingeweiht. So habe ich, nachdem die Minion-Stulpen so eingeschlagen haben, einen anderen einäugigen Gesellen auserkoren, um meine neuen Handschuhe zu kreieren: Mike Wazowski. Mike ist der grüne Monster aus Monsters Inc. und muss, zusammen mit seinem zotteligen Freund, Kinder im Schlaf erschrecken, damit sein Land mit der daraus gewonnenen Energie Strom erzeugen kann.

 

Ich habe für die Stulpen Neongrün genommen, doppelfädig, damit es wärmer hält, und ein Riesenauge gestaltet. Der Mund mit den Zähnen haben mich einiger Überlegung gekostet, aber schon beim ersten Ausführungsversuch sahen sie schon ordentlich aus (oder zumindest witzig :))

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Von der Größe her passen die Stulpen einer durchschnittlichen Frauenhand, aber auch meinem 13-Jährigen Sohn, also können sie auch von Jungs, die auf diese witzigen Monster stehen, getragen werden: beim Radfahren, Fußballspielen oder eben beim Tippen und Gleiten auf dem iPod.

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Die Monsterstulpen könnt ihr hier erwerben.

In den nächsten Artikeln erfahrt ihr von meinem Hippo und dem Dezemberteppich.

Bis bald,

eure Bennelle

Der Blumenelefant

Mein neues Amigurumi ist ein Elefant mit rosa umrandeten Ohren und einer Blume auf dem Kopf. Außerdem hat das Elefantenmädchen richtig tolle Wimpern (die subtil angebracht sind).

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Zur Abwechslung habe ich dem Kuscheltier einen bunten Bauch gehäkelt. Grau in Grau ist doch nichts für Kinder.

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Der Rüssel dient zum Teil als Stütze nach vorn und ist schön nach oben gekringelt: Glück soll er bringen!

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Mein Elefantenmädchen bekommt den Namen Layla und wird in wenigen Stunden auch auf Dawanda und Etsy zu bewundern sein.

Euch allen wünsche ich viel Spaß beim Kreieren schöner Dinge,

eure Bennelle

Baby Ninja Turtle

Gestern habe ich einige gehäkelte Ninja Mutant Tutles entdeckt und habe mich gleich ans Werk gemacht, um meine eigene, leicht abweichende Version dieser komischen Krieger zu erschaffen.

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Die Farben entsprechen auch nicht der „Wahrheit“, aber es ist ja alles nur ein Spiel.

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Heute im Kinderladen, wo mein Sohn immer noch die Eingewöhnung durchmacht, haben die älteren Jungs den Amigurumi gleich als das erkannt, was gemeint war, also ist die Schildkröte, trotzt Abweichung, in Ordnung.

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Mein Krieger ist 20 cm groß und 8 cm breit und sehr kuschelig. Um die Füße zu balancieren, habe ich in die blauen Schuhe je einen Milchpack-Deckel eingebaut, der mit feinen Dekosteinen gefüllt ist. So kann das Kuscheltier auf den eigenen Beinchen stehen.

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Jetzt widme ich mich den vielen unvollendeten Tierarten in meinem Wohnzimmer und schicke euch viel kreative Energie,

eure Bennelle

 

Die dunkelhäutige Rastapuppe

Tadaaa, meine farbige Puppe ist endlich vorzeigbar. Es hat sehr lange gedauert, bis ich alle Details ausgehäkelt habe und mich für diese Endversion entschieden habe.

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Das Besondere bei dieser Puppe ist das Unterkleid, d.h. die Tatsache, dass man ihr Rastakleid aus- und anziehen kann. Dabei bleibt sie immer noch „gekleidet“ genug, kann aber auch andere Kleidung tragen.

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Die Haare bestehen aus 3 verschiedenen Garnarten und sind einzeln in die „Kopfhaut“ geknüpft. Ich habe ein Haarband gehäkelt, das sie leicht hochsteckt, aber sie können beliebig frisiert werden.

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Die Füße stecken in Schuhen mit Schnürsenkeln. Die Schuhe kann man nicht ausziehen.

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Die Hände habe ich mit Fingern geformt… eine kleine Spielerei.

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Die Puppe ist schön gefüttert, aber dennoch geschmeidig und anschmiegsam. Ich bin stolz auf sie: meine Billie „Marley“… denn ursprünglich sollte es Bob Marley werden und eine Gitarre um die Schulter tragen. Doch der Musiker mit der Gitarre muss noch warten.

Die Puppe ist schon auf Dawanda und Etsy eingestellt und kann dort in meinen Online-Shops erworben werden. Ein ganz besonderes Geschenk. Nun, was sagt ihr dazu?

Eure Bennelle

 

Cupcake zum Geburtstag

Neulich hat mich meine Tochter wieder überfallen: Mama, mach mal! Ein Cupcake als Geburtstagsgeschenk. Am besten gleich.

Gesagt, getan. Aber nicht gleich. Dieses süße Ding hat mir eigentlich sehr viel Überlegung und drei Versuche gekostet.

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Jetzt ist es weg und bevor ich neue Muffins häkle steht eine lange Schlange an Puppen und Tierchen.

Einen schönen und süßen Ausklang des ersten Advents wünscht euch

eure Bennelle

Gefilzte Katzenhöhle

Ich habe wieder Lust zum Filzen. Seit einem Jahr habe ich nicht mehr mit loser Wolle gespielt und geformt, aber jetzt möchte ich einige meiner Produkte ändern, bereichern, zerstören und ganz neue erschaffen. Eigentlich möchte ich einen Teppich filzen: nass filzen – und habe mich ein bisschen umgeschaut, als ich diese wunderbaren Kathenhöhlen entdeckt habe:

Es sind vollkommen geformte Hohlräume und stammen von Monika Pioch, http://www.katzeundfilzkunst.de/blog/. Sie gibt Kurse und macht Ausstellungen und betreibt auch einen Online-Shop, wo Extrawünsche mitgeteilt und erfüllt werden können.

Wer sich eine selbst herstellen möchte, dem ist Hilfe gegeben. Ihr könnt z.B. in Bildern nachvollziehen, wie diese schöne Katzenhöhle entstanden ist:

Besucht einfach Lisas Felted Art und schaut euch den Entstehungsprozess an: http://lisasfeltedart.blogspot.de/2013/03/cat-cave.html

Die Zeitschrift „Landlust“ hat zu diesem Thema  eine Kurzanleitung in Bildern in PDF-Format zusammengestellt. Sie ist zwar auf Deutsch, aber nur für sehr erfahrene Filzer.

Für Anfänger empfehle ich Videotutorials auf Youtube.

Bald wird es wieder etwas Gefilztes von mir geben

Viel kreative Energie schickt euch

eure Bennelle

 

Spitzenuhr mit Anleitung

Okey, die Anleitung zu dieser wunderschönen Uhr ist wieder nicht von mir. Was soll ich machen? Es gibt so vieles, was von anderen schon mal hergestellt und auch noch als Tutorial angeboten wurde – also teile ich dieses Gut mit Dankbarkeit und Freude.

Es ist ein ewiger Traum von mir Spitzendeckchenuhren zu machen und ich weiß, dass ich diesen Traum umsetzen werde. Die Zeit ist noch nicht gekommen, aber bald werde ich euch etwas eigenes vorzeigen können. 

Bis dahin vertröste ich euch mit fremden Ideen und Tutorials wie diese von http://namethatcandy.blogspot.de/2011/06/diy-doily-clock-tutorial.html. Die Anleitung ist zwar auf Englisch, aber begleitet von vielen Fotos. Also wenn ihr ein altes Uhrwerk zu Hause oder im Keller liegen habt und ein staubfangendes Deckchen von Tante Emma oder Oma Luise, nichts wie ran an die guten alten Erbstücke. Übrigens wird hier ein normaler Textilkleber verwendet. Ich bin so kleberresistent, dass ich die gute alte Nähtechnik einsetzen würde. So würde ich auch ganz sicher gehen, dass auch nach vielen Jahren Betrieb die Dekoration am Zifferblatt hängen bleibt.

Ich habe mir übrigens schon ganze 3 Uhren mit großen Flächen zum Behäkeln besorgt. Es gibt sie  in den Antikläden oder bei den Missionsläden und Trödelmärkten.

Viel Spaß beim Werkeln und gutes Gelingen

wünscht euch eure Bennelle

Armstulpen „Minions“

Auf meinem Stand am Sonntag gab es ein Produkt, dass mit freudigem Geschrei von einem Mädchen abgekauft wurde: die Minion-Armstulpen. Wer die Minions nicht kennt: sie sind die Geschöpfe aus dem Zeichentrickhit „Ich, einfach Unverbesserlich„. Wegen meiner Kinder bin ich immer in das jeweilige Mainstream in Bezug auf Animation aus Disney und Pulsar und Co. eingeweiht und wie es aussieht, wird mich mein Kleiner bis zu meinem Lebensende auf dem Laufenden halten.

Jetzt muss ich zugeben, dass das Design nicht von mir stammt, sondern aus diesem Blog: http://tampabaycrochet.blogspot.de/2013/11/free-crochet-pattern-minion-mitts.html

Gott sei Dank gab es dabei keinen Verkaufsverbot, also zauberte  ich auf die Schnelle ein lustiges gelb-blaues Handschuhpaar :

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Heute habe ich noch zwei Paar angefertigt und auf Dawanda hochgeladen. Wer der einfachen kostenlosen Anleitung auf Englisch (s.o.) nicht folgen kann, kann sich die Stulpen aus meinem Onlineshop kaufen.

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Damit die Stulpen flauschiger sind, habe ich den gelben Teil zweifädig gearbeitet.

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Wer auf die Minions steht, sollte sich gleich an den Teilen versuchen: die können süchtig machen 🙂 Kurzer Tipp unterwegs: für das Vergrößerungsglas (der graue Kreis) dickere und festere Wolle nehmen und beim Vernähen nicht den äußeren Rand, sondern der Grenze zwischen weiß und grau entlang nähen.

Ich habe heute kurz überlegt, ob ich für meinen 2-Jährigen auch solche Handschuhe häkeln könnte. Wenn ich es hinkriege, erfahrt ihr bestimmt als erste davon.

Vier Erfolg beim Häkeln,

eure Bennelle

Rück- und Ausblick

Huh, der gestrige Markttag ist vorbei und ich bin einigermaßen ausgeschlafen. Es war ein langer Tag beim fashion exchange und ich hatte die Nacht davor fast durchgemacht – gerade eine Stunde Schlaf ist wahrlich nicht genug für ein frisches Aussehen.

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Der Stand von Bennelle war wieder zu voll, aber ich lerne noch: es wird jedes Mal besser. Euch zeige ich hier einzelne Bereiche:

Hier sind die Ohrringe und einige ausgewählte Ketten:

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Den Hand- und Fußschmuck habe ich in Tütchen verpackt, doch meine Tochter hat den kleinen Haufen ziemlich durcheinander gebracht.

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Mittig habe ich das Spielzeug platziert. Er hat die meiste Aufmerksamkeit auf sich gezogen.

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Einige Bikinioberteile fanden Platz auf dem Ständer, die Taschen habe ich zu einem kleinen Pfad auf dem Boden positioniert. Die Bikiniteile habe ich aus Jux mitgenommen, doch sie fanden reges Interesse… mitten im Winter.

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Fazit: erfreulich viele Gespräche, die mir Mut machen und gewisse Publikumsvorlieben kennzeichnen. Einige wenige Verkäufe, die sich so oder so erklären lassen. Und jetzt sage ich es klar und öffentlich: das Konzept des ersten und zweiten Frühlings, d.h. Trödelmarkt mit 2. Hand unten und Auslese oben führt zu Einbüßen in der oberen Etage und einer falschen Einstellung der Kunden.

Ich bin jedenfalls sehr müde, doch zufrieden nach Hause gegangen. Die neuen Ideen und die neuen Kuscheltiere und Puppen werden ganz bald auf dem Weihnachtsmarkt zu sehen sein. Näheres erzähle ich erst, wenn der Stand sicher und bezahlt ist.

Euch allen wünsche ich eine schöne Nacht,

eure Bennelle