Tauschen statt kaufen

Letztes Wochenende war wieder Kleidertausch angesagt!

Kleiderwandel hat das Event mit Musik und Modenschau organisiert und dafür ein schönes Gelände in der Revaler Str. 99 gebucht.

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Habt ihr so etwas schon ausprobiert?

Es ist einfach, inspirierend und macht Spaß! Frau (es gibt einige wenige Männer!) kommt, gibt die eingepackten Sachen, die sie aus dem Kleiderschrank ausgemistet hat, ab und darf nach Lust und Laune anprobieren und Passendes mitnehmen.

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Die Sachen sollten schon sehr gut erhalten und gewaschen sein – es geht bei dieser besonderen Art von Partys darum, den Kleiderkonsum zu begrenzen und das Bewusstsein auf Nachhaltigkeit und Qualität zu lenken!

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Ich habe einige Sommersachen getauscht, die mir klein bzw. zu groß (Schwangerschaftskleidung) geworden waren. Meine Beute bestand aus einer gut geschnittenen Sommerleinenjacke, einem weißen Hemd zum Färben und einem Strickrock, den ich gern mit meiner „Bomb the Knit“-Technik weiter gestalten möchte.

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Man konnte vor Ort ein Label in seine Kleidung einnähen, das besagt, dass sie kostbar ist und gut behandelt werden sollte. Oder braucht ihr wirklich Einwegkleider?

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Übrigens erwartet euch bei solchen Partys auch eine Bombenstimmung und, wie bei dieser, Livemusik zum Durchtanzen und Entspannen!

Ich habe dabei auch gute Freunde getroffen, unbezahlbare Gespräche geführt, ein kaltes Bier bei bestem Wetter genossen und meinen Kleiderschrank erleichtert. Was braucht Frau mehr?

Sommergruß!

Eure Bennelle

 

 

Bilder aus der Weltamigurumiausstellung

Lange herrschte Stille um die 2. Weltamigurumiausstellung in NY City, USA, doch jetzt kommen wunderbare Bilder aus erster Quelle.

Ein Bild möchte ich euch nicht vorenthalten: es ist mein Botschafter für Deutschland – der Fußballspieler Max :). Die Vorgabe der diesjährigen Selektion hat von jedem Teilnehmer verlangt ein Markenzeichen für das Land, in dem er lebt, zu kreieren.

Meine tatkräftige und engagierte Freundin und Refashion-Refood-Aktivistin Runa hat die kleine japanische Galerie RESOBOX (Resonating with People) in New York City besucht und einen ganz persönlichen Einblick von der Ausstellung bekommen. Ihr könnt ihren Beitrag hier lesen und die Bilder anschauen.

Besten Dank, liebe Runa!!!

Alle Vertreter der einzelnen Teilnehmerländer sind auf einer Weltkarte präsentiert:

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Mein Fußballer macht gerade Urlaub 🙂

Übringens, wurde die Eröffnung der Ausstellung auch in diesem Jahr auf Video festgehalten. Das Eröffnungsvideo vom ersten Jahr könnt ihr hier anschauen.

Die Ausstellung ist bis Ende Februar geöffnet und alle Exponate werden zum Verkauf angeboten. Wer zufällig nach NY reist und ein bisschen Zeit hat, würde von dem Besuch von RESOBOX bestimmt begeistert sein!

Übrigens, meine Kurse für Anfänger gehen weiter:

  • am 27.2.2016 ab 11.00 h
  • am 2.3.2016 ab 15 h

im Cafe „Tiriki“, Florastr. 96, 13186 Berlin Pankow.

Schönen Abend und Sonne im Herzen wünscht euch

eure Bennelle

 

 

Häkelcafe 2016

Die Sonne heute morgen hat mich aus dem Winterschlaf geweckt und mir einen gewaltigen Energiestoß beschert. So habe ich mich endlich überwunden und bin in mein Lieblingscafe in der schönen Florastraße in Pankow hereinspaziert, um eine lebenswichtige Frage zu stellen: darf ich hier mein Häkelcafe und meine Häkelkurse veranstalten?

Es gibt einen Gott!

Das Gespräch mit Daniela vom Cafe Tiriki war kurz und begeisternd. Sie war nicht nur einverstanden, sondern hocherfreut darüber, dass Kreativität in ihren Laden einzieht! Früher hat sie hier ihren Kleidershop gehabt, jetzt bietet sie Kaffee-, Tee- und Kuchenspezialitäten an.

Das Häkelcafe kann ab Februar nun regelmäßig an jedem 1. und 3. Samstag des Monats von 11.00 bis 13.00 Uhr stattfinden. Wird es plauschig und gemütlich, kann es auch länger dauern, das kennt doch jeder!

Wann? Im Februar sind es folgende Termine: 6.2. und 20.2.2016

Preis: 10 Euro, zu bezahlen an mich vor Ort.

Anmeldung: es wäre schön, wenn ihr mich anschreibt (albena_stateva@yahoo.de) oder anruft (03 53016960), damit ich weiß, wie viel Tische wir besetzen.

Wozu, weshalb, warum?

Das Häkelcafe ist gedacht als eine Art Stammtisch für Häkelbegeisterte. Man/Frau kommt mit einem angefangenen oder neuen Projekt samt Wolle und Anleitung und holt sich bei mir Rat, Tipps und Tricks. Ich erkläre Anleitungen und Häkelschriften, auch wenn sie in einer anderen Sprache geschrieben sind. Nicht zu unterschätzen ist der Lerneffekt in der Gruppe. So kann mit der Zeit eine eingeschworene Gemeinschaft Gleichgesinnter entstehen. Abhängigkeit nicht ausgeschlossen!

So, jetzt darf ich noch einige Luftsrpünge machen, bevor die Arbeit weitergeht.

Ich würde mich riesig freuen, wenn ihr über mein Vorhaben euren Freunden erzählt oder selbst vorbei kommt.

Lasst uns häkeln und Freude am Leben haben!

Eure Bennelle

 

 

 

Ein Festival aller Sinne

Ein sommerliches Hallo von mir! Ist es nicht herrlich, dass die Sonne uns endlich beglückt? Ja, es ist heiß, aber das gehört ja dazu!

Heute melde ich mich mit einer Einladung. Am 11.7.2015 findet in den Prinzessinnengärten am Moritzplatz in Berlin ein tolles buntes Festival der Sinne statt: REFASHIONREFOOD! Es wird gewerkelt und geschlemmt unter dem Motto: selbst biologisch herstellen oder upcyclen.

Bennelle hat sich mit Ute Stephani Design zu einem Workshoptisch und Verkaufsstand zusammengefunden. Ab 13 Uhr wird bei uns auf Karton gewebt. Ich zeige euch wie ihr euren eigenen Webstuhl herstellen könnt, dann umspannen wir ihn zusammen und weben eine kleine Tasche. Anschließend braucht ihr nichts vernähen (außer abstehende Reste vielleicht). Als Material werden in Streifen geschnittene Kleidungsstücke dienen, die wegen der Abnutzung weder getauscht oder repariert werden konnten. So schließt sich der Kreis und statt Müll gestalten wir individuelle Accessoires! Natürlich kann man zum Weben auch Wollreste nehmen, wie auf dem Bild unten:

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Ute Stephani zeigt euch in ihrem Workshop wie ihr ein langweiliges T-Shirt effektvoll ins Szene setzen könnt, indem ihr es bedruckt! Als Schablonen dienen Alltagsgegenstände. Neugierig? Dann kommt vorbei!

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Auf unserem Verkaufsstand könnt ihr gehäkelten Hand- und Fußschmuck für Groß und Klein, Bikinitops und tolle upcycleten Röcke und Oberteile erwerben. Es wird bunt, up, re, BOHO!

Safe the date!

Kommt in Scharen!

Sommergruß!

Eure Bennelle

Blüten aus irischer Spitze

Wenn ich die Wahl hätte, würde ich kaum ausstellen und verkaufen, sondern nur Neues lernen. Ich bin erfüllt mit dieser Wissensdurst im praktischen Sinne: meine Hände müssen in Bewegung bleiben und ständig neue Abläufe und Strukturen erschaffen. Und wenn mir etwas Neues gefällt, bleibe ich eine Zeit lang auf dieser Welle.

Die irische Spitze hat bei mir bis vor Kurzem eher Ehrfurcht eingejagt, als die Versuchung es auszuprobieren. Irgendwann sind Tutorials in einer Facebookgruppe erschienen, die ich total einfach fand und mich gleich ans Werk gemacht habe.

Seit etwa einem Monat kann ich nicht aufhören, Blüten und Colliers aus irischer Spitze herzustellen. Ich bin süchtig geworden. Mal mit dünnem Garn, mal mit dickem, in Gold, Schwarz, Creme, Altrosa…

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Drei meiner Colliers hängen im Upcycling Fashion Store in Berlin: von ihnen habe ich leider keine Fotos gemacht. Bald kommen mehr Bilder und neue Projekte, denn Bennelle fängt an zu NÄHEN! . Es handelt sich um Upcycling-Projekte aus der Zusammenarbeit mit der Berliner Mission und bald auch mit Humana.Wie das aussieht, werdet ihr bald sehen!

Sonnige Grüße aus Berlin,

eure Bennelle

Gelb wie …. Kurkuma!

Ich versuche schon seit geraumer Zeit ein akzeptables Ecoprintig auf Baumwolle zu erzeugen. Es gelingt mir noch nicht, aber dafür habe ich angefangen mit essbaren Farben zu experimentieren. Frei nach dem Prinzip „was Flecken hinterlässt, ist eine geeignete Farbe“, schnappte ich mir den Fleckenverursacher Nr. 1 in unserer Familienküche: Kurkuma!!!

Der Versuch:

Ich nahm einen-zwei Löffel voll Kurkumapulver und kochte das Gewürz kurz in wenig Wasser ein. Ziel der Übung ist das Erreichen einer verdünnten Suppenflüssigkeit. Die zu färbenden Kleidungsstücke habe ich vorher in heißem Wasser getränkt und ausgewringt. Anschließend habe ich die Shiboritechnik mit dem Rohr angewandt.

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Die heiße Brühe habe ich löffelweise über die Textilien verteilt und einige Stunden ruhen lassen. Anschließend habe ich die Schnürung entfernt und alles schön durchgewaschen, bis keine Farbe sich mehr löste. Danach habe ich die Kleider in der Waschmaschine bei 30 Grad und beim Kurzprogramm gewaschen.

Das Ergebnis:

Zu erwarten war eine sonnengelbe Färbung. Zu meiner Überraschung wurden die Baumwollanteile schön orange und die künstlichen Fasern gelb. Ich bin überaus erfreut und zeige euch mit Stolz meine Kräuterhexereien:

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Hier sieht man den Unterschied am deutlichsten:

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Jetzt kann ich mich anderen Farben widmen. Mehr erfahrt ihr in meinem nächsten Post.

Sonnengrüße,

eure Bennelle

Weihnachtsmarkt in Wedding

Das Flyer :-)

Auch wenn ich ganz am Rande von Wedding wohne (100 m von der Mauermarke und Pankow entfernt), bin ich eine Weddinger :)) Und wisst ihr was? Irgendwie bin ich stolz darauf! Aus diesem Grund, und weil ich für Lokalität und Nachhaltigkeit genau so zu begeistern bin, wie für Internationalität, habe ich gern die Einladung angenommen, an einem spontan entstandenen Miniweihnachtsmarkt in der Brunnenstraße 65 teilzunehmen.

Es wird ein schmuckes  kleines Team seine Kunstwerke anbieten und ich möchte euch den Besuch wärmstens empfehlen!

Ich freue mich jedenfalls nächstes Wochenende bei diesem Markt im Warmen (es ist ein Laden!!!) mit Heizung zu verbringen, denn die letzten zwei Tage habe ich im Haus der Ideen in Marienfelde draußen durchgestanden. Gott sei Dank war das Wetter gnädig und der Markt romantisch überdacht. Ein tolles Plätzchen Paradies und viele, viele Besucher!!!

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Jetzt arbeite ich weiter an meiner neuen Schmuckserie. Lasst euch überraschen und freut euch des Winters :))

eure Bennelle

Crash Bandicoot inspired crochet figure

Vor genau 10 Tagen habe ich übermütig eine ganz neue Herausforderung als Bestellung angenommen: ich sollte eine Figur häkeln, von deren Existenz ich gerade erfuhr und die ein Aktionheld in der Gamerwelt ist: Crash Bandicoot. Meine ersten Recherchen ergaben nur einen einzigen Versuch die Figur zu häkeln. Keine Vorreiter, keine Anleitung, nur eine Menge Bilder verschiedener Versionen des Helden und, Gott sei Dank, auch von hinten (sonst wäre kein 3D-Produkt möglich). Ich habe mir später Auszüge aus dem Spiel angeschaut (nachdem ich nachgelesen habe, was sie überhaupt ist und tut) und festgestellt, dass sie oft eben nur von hinten zu sehen ist: ewig am Rennen und am Hindernisse Überwinden.

Gerade vor einer Stunde habe ich den Bandicoot fertig bekommen und bin mächtig stolz auf mich.

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Unterwegs habe ich viel gelernt und durch Ausprobieren und Scheitern herausgefunden wie einzelne Teile gelingen. Von einigen Schritten habe ich Bilder gemacht, sodass ich euch in einem nächsten Beitrag über das „Making of“ erzählen kann.

Jetzt trinke ich einen Sekt mit meinem Freund und freue mich auf das glückliche Ende einer Mutprobe.

Eure Bennelle