Der Blumenelefant

Mein neues Amigurumi ist ein Elefant mit rosa umrandeten Ohren und einer Blume auf dem Kopf. Außerdem hat das Elefantenmädchen richtig tolle Wimpern (die subtil angebracht sind).

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Zur Abwechslung habe ich dem Kuscheltier einen bunten Bauch gehäkelt. Grau in Grau ist doch nichts für Kinder.

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Der Rüssel dient zum Teil als Stütze nach vorn und ist schön nach oben gekringelt: Glück soll er bringen!

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Mein Elefantenmädchen bekommt den Namen Layla und wird in wenigen Stunden auch auf Dawanda und Etsy zu bewundern sein.

Euch allen wünsche ich viel Spaß beim Kreieren schöner Dinge,

eure Bennelle

Baby Ninja Turtle

Gestern habe ich einige gehäkelte Ninja Mutant Tutles entdeckt und habe mich gleich ans Werk gemacht, um meine eigene, leicht abweichende Version dieser komischen Krieger zu erschaffen.

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Die Farben entsprechen auch nicht der „Wahrheit“, aber es ist ja alles nur ein Spiel.

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Heute im Kinderladen, wo mein Sohn immer noch die Eingewöhnung durchmacht, haben die älteren Jungs den Amigurumi gleich als das erkannt, was gemeint war, also ist die Schildkröte, trotzt Abweichung, in Ordnung.

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Mein Krieger ist 20 cm groß und 8 cm breit und sehr kuschelig. Um die Füße zu balancieren, habe ich in die blauen Schuhe je einen Milchpack-Deckel eingebaut, der mit feinen Dekosteinen gefüllt ist. So kann das Kuscheltier auf den eigenen Beinchen stehen.

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Jetzt widme ich mich den vielen unvollendeten Tierarten in meinem Wohnzimmer und schicke euch viel kreative Energie,

eure Bennelle

 

Die dunkelhäutige Rastapuppe

Tadaaa, meine farbige Puppe ist endlich vorzeigbar. Es hat sehr lange gedauert, bis ich alle Details ausgehäkelt habe und mich für diese Endversion entschieden habe.

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Das Besondere bei dieser Puppe ist das Unterkleid, d.h. die Tatsache, dass man ihr Rastakleid aus- und anziehen kann. Dabei bleibt sie immer noch „gekleidet“ genug, kann aber auch andere Kleidung tragen.

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Die Haare bestehen aus 3 verschiedenen Garnarten und sind einzeln in die „Kopfhaut“ geknüpft. Ich habe ein Haarband gehäkelt, das sie leicht hochsteckt, aber sie können beliebig frisiert werden.

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Die Füße stecken in Schuhen mit Schnürsenkeln. Die Schuhe kann man nicht ausziehen.

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Die Hände habe ich mit Fingern geformt… eine kleine Spielerei.

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Die Puppe ist schön gefüttert, aber dennoch geschmeidig und anschmiegsam. Ich bin stolz auf sie: meine Billie „Marley“… denn ursprünglich sollte es Bob Marley werden und eine Gitarre um die Schulter tragen. Doch der Musiker mit der Gitarre muss noch warten.

Die Puppe ist schon auf Dawanda und Etsy eingestellt und kann dort in meinen Online-Shops erworben werden. Ein ganz besonderes Geschenk. Nun, was sagt ihr dazu?

Eure Bennelle

 

Taschenpuppe Ginger

Am Wochenende ist meine zweite Puppe endlich fertig geworden. Sie hat orange-rote Haare, deshalb nannten wir sie Ginger. Die Haare habe ich aus dem sog. Puppengarn gemacht, das ich zufällig in einem ganz anders gearteten Laden fand. Normalerweise kostet der Knäuel zwischen 4,50 und 6,50 Euro.

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Die Augen hatte ich zuerst schwarz bestickt, dann gefielen sie mir doch nicht und ich zerschnitt die Stiche und, ohne sie zu entfernen, nähte ich grüne Knöpfe oben drauf. So erscheint das fetzige Garn darunter als Wimpern.

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Das Kleid hat viel Arbeit und Überlegung gekostet. Tja, wenn man ohne Plan arbeitet, sondern sich von dem Arbeitsprozeß leiten lässt, sind Stillstand und Lustlosigkeit unentbehrlich. Manchmal fließt die Energie stätig und tragend, bis das Projekt vervollständigt ist, manchmal wird der Prozess unterbrochen (durch äußere Faktoren oder Trieblosigkeit) und dann droht die Arbeit kein Ende zu nehmen. Also außer der Spitze ist alles andere gehäkelt und bestickt.

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Bei Puppen mit großen Köpfen, dünnen Hälsen und kleinen Körpern ist der Hals die Schwachstelle. Wenn der Kopf mit Watte gefüllt ist, wird er zu schwer und der Hals muss extra mit Draht verstärkt werden, um den Kopf tragen zu können. Wenn der Draht wegen der Gefahr für kleine Kinder ausgeschlossen ist, kann man mit einem Shakespeare-Kragen nachhelfen.

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Die Puppe ist gerade 20 cm groß. Ich möchte auch mit kleineren versuchen. Dann werden sie auch der Bezeichnung „Taschenpuppe“ gerecht. So eine Puppe, die auch ein Kind leicht in die Rücksacktasche packen kann … oder sogar in ein kleines Täschchen oder in der Jackentasche.

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Eine ganz individuelle Puppe, die es zweimal nicht gibt. Das beste Geschenk, das man machen kann. Manche würden die grünen Knöpfe zu erschreckend finden. Ich habe mir gedacht, grün passt zu roten Haaren und Kinder haben ein ganz anderes Vorstellungsvermögen als die klischeebehafteten Erwachsenen.

Weitere 3 Puppen sind in Arbeit. Lasst euch überraschen!

Viel Freude am Tun und Ausprobieren wünscht euch

eure Bennelle

Gestrickte Kinostars

Stricken ist schon lange nicht mehr mein Ding, aber viele von euch sind bestimmt eher Stricker als Häkler oder eben Sträkler. Aus diesem Grund stelle ich euch eine kleine Kollektion von gestrickten Kinostars vor, die ich als Anleitungen auf Englisch entdeckt habe. Alle stammen aus dem Online-Magazin „Canadian Living“, aber ursprünglich kommt das Design aus dem Buch „Knittet Icons“. Um zum Buch zu gehen, klickt einfach auf das Foto unten:

Mit der exklusiven Erlaubnis der Autorin veröffentlicht das Magazin die Anleitungen zu zwei weltberühmten Frauen mit mit ihrer unverwechselbaren  Sinnlichkeit:

Audrey Hepburn

Knit an Audrey Hepburn doll: The doll

Eine meiner Lieblingsschauspielerinnen. An dem Design könnte man noch arbeiten, aber die Idee finde ich doch cool. Zur Anleitung geht es hier lang: http://www.canadianliving.com/crafts/knitting/knit_an_audrey_hepburn_doll.php

Marilyn Monroe

Knit a Marilyn Monroe doll

Erkennungsmerkmal aus „Das verflixte siebte Jahr“: Marilyn auf dem Gitter mit der Heißluft. Die Anleitung findet ihr hier: http://www.canadianliving.com/crafts/knitting/knit_a_marilyn_monroe_doll.php

Beide Figuren sind aus einem Grund-Puppen-Modell entstanden.

Knit a basic doll

Das Feigenblatt finde ich schon witzig, da die Puppe eigentlich unisex ist. Daraus könnt ihr ruhig einen Brad Pitt  zaubern. Das „Basic Doll“ zum Stricken gibt es hier:  http://www.canadianliving.com/crafts/knitting/a_basic_doll_to_knit.php

Ich bleibe auf jeden Fall beim Häkeln von Puppen. Einige sind schon in Arbeit. Lasst euch überraschen!

Eure Bennelle

Nana – meine erste Waldorfpuppe

Endlich ist es soweit und ich kann sie euch präsentieren: meine erste gehäkelte Puppe nach allen Regeln der Waldorfpädagogik: kuschelig, vielseitig bespielbar, mit Haaren, die das Kind selbst frisieren kann und mit großen Händen und Füßen.

Diese Puppe ist fast aus einem Stück gehäkelt. Der Kopf geht in den Hals über, der in den Körper mündet und die Beine sind die Fortsetzung vom Körper. Die einzigen Teile, die ich extra gehäkelt und angenäht habe, sind die Arme.

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Ich wollte ursprünglich eine an- und ausziehbare Puppe machen, aber das wird die nächste sein. Bei dieser musste ich den Torso fest einbinden, damit das Kleidchen besser darauf steht, also habe ich die Kleider fest mit dem Körper vernäht.

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Das Kleidchen ist aus alten Jeans entstanden. Die Rosaspitze habe ich gehäkelt, dann eine Vintagespitze darunter gelegt. Der Kragen und das Haarbändchen sind auch gehäkelt.

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Die Augen habe ich bestickt, auch den Mund… Die rosigen Wangen hat meine Tochter aufgetragen.

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Die Haare sind einzeln eingestochen und dann zu Flechten verarbeitet.

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Fertig.

Nun, was sagt ihr dazu?

Eure Bennelle